Liberating Structures Sequenz
Eine Liberating Structures Sequenz ist eine gezielt gestaltete Abfolge von zwei oder mehr Liberating Structures Methoden, bei der das Ergebnis jedes Schrittes in den nächsten einfließt. Anstatt eine einzelne Methode zu verwenden, schafft die Sequenz eine kohärente Lern- und Handlungsreise. Die Sequenzierung ist eine Kunst des Designs: Jede Methode bereitet den psychologischen und informativen Boden für das, was folgt.
So geht's
- 1
Definiere dein Ziel: Was möchtest du, dass die Gruppe bis zum Ende der Session erreicht?
- 2
Wähle eine Sequenz von 2–5 LS-Methoden, deren Ergebnisse natürlich miteinander verbunden sind. Beispiel: '1-2-4-All' → 'Wicked Questions' → 'TRIZ' → 'What, So What, Now What'.
- 3
Gestalte die Übergänge: Wie wird das Ergebnis jedes Schrittes zur Eingabe für den nächsten?
- 4
Führe die Sequenz in der festgelegten Reihenfolge durch und halte die Übergänge klar und prägnant.
- 5
Ernte Erkenntnisse und Verpflichtungen am Ende der Sequenz.
- 6
Reflektiere den Prozess selbst: Was haben die Teilnehmenden darüber bemerkt, wie die Sequenz ihr Denken geprägt hat?
Tipps
Der häufigste Anfängerfehler besteht darin, Methoden auszuwählen, die einzeln großartig sind, aber nicht gut miteinander verbunden sind.
Gestalte Sequenzen, indem du vom Ende aus startest: Was musst du bis zum letzten Schritt erzeugt haben, und was muss wahr sein, bevor dieser Schritt funktionieren kann?
Variationen
Erstelle eine 'Starter-Sequenz' für gängige Situationen (z.B. 'Neue Initiative Sequenz', 'Konfliktlösungs Sequenz'). Teile und passe Sequenzen innerhalb deiner Facilitation-Community an.
Einsatzbereiche
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Kostenlos testenMethod descriptions on Workshop Weaver are original content written by our team, based on established facilitation practices. This method was inspired by work from Liberating Structures.