Rollen-Karten
Die Teilnehmenden erhalten spezifische Diskussionsrollen (z. B. Sprecher:in, Advocatus Diaboli, Protokollführer:in) über Karten und wechseln die Rollen während der Diskussion. Die Struktur sorgt für ausgewogene Teilnahme — sie fördert ruhigere Mitglieder und bremst diejenigen, die dominieren — und schafft ein gemeinsames Gefühl der Verantwortung für den Prozess.
So geht's
- 1
Definiere geeignete Rollen fĂĽr deine Gruppe (z. B. Sprecher:in, Advocatus Diaboli, Zeitnehmer:in, ProtokollfĂĽhrer:in, Vernetzer:in, Fragesteller:in). Optional kannst du die Rollen gemeinsam mit der Gruppe entwickeln, um mehr Akzeptanz zu schaffen.
- 2
Schreibe oder drucke die Rollen auf Karteikarten oder Adressetiketten. FĂĽge spielerische Icons hinzu, wenn es passend ist.
- 3
Verteile die Rollen-Karten zufällig — oder gezielt, wenn du die Gruppendynamik kennst.
- 4
Gehe die Verantwortlichkeiten und Einschränkungen jeder Rolle durch.
- 5
FĂĽhre die Diskussion mit aktiven Rollen durch.
- 6
Bitte alle, die Rollen zur Mitte der Diskussion zu wechseln. Führe die zweite Hälfte der Diskussion durch.
- 7
Nachbesprechung: Wie war es, deine Rolle zu spielen? Wie hat sich die Diskussion dadurch verändert?
Tipps
Eine Rolle als 'Advocatus Diaboli' legitimiert Herausforderungen und lässt Meinungsverschiedenheiten strukturell statt persönlich erscheinen.
Lustige oder humorvolle Icons auf den Karten reduzieren Widerstand — besonders in Unternehmensumfeldern.
Plane die Rollenzuteilung im Voraus, wenn du ein spezifisches Teilnahmeproblem lösen möchtest.
Variationen
Verwende die sechs Denkhüte als Rollenset (Weiß, Rot, Schwarz, Gelb, Grün, Blau) für eine strukturierte Kreativitäts-Session.
Einsatzbereiche
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Kostenlos testenMethod descriptions on Workshop Weaver are original content written by our team, based on established facilitation practices. This method was inspired by work from University of Hawaii.