Rollenspiel
Eine Lern- und Erkundungstechnik, bei der Teilnehmende zugewiesene Rollen übernehmen und Szenarien nachspielen. Rollenspiele fördern Empathie, Kommunikationsfähigkeiten und Verhaltensflexibilität, indem sie Menschen ermöglichen, Situationen aus ungewohnten Perspektiven zu erleben. Sie werden häufig in Verkaufsschulungen, Konfliktlösungen, Führungskräfteentwicklung und Design Thinking eingesetzt.
So geht's
- 1
Gestalte ein realistisches Szenario, das zum Lernziel passt.
- 2
Erstelle Rollenkarten für jede:n Teilnehmende:n – inklusive Hintergrund, Ziele und wichtige Anliegen der Figur.
- 3
Brief die Teilnehmenden über ihre Rollen. Lass 3–5 Minuten für die Vorbereitung.
- 4
Führe das Rollenspiel 5–15 Minuten lang durch. Lass es natürlich ablaufen; greife nur ein, wenn es ins Stocken gerät.
- 5
Rufe 'Stopp' und fĂĽhre sofort eine Nachbesprechung IN DER ROLLE durch: 'Wie hat sich deine Figur gefĂĽhlt? Was wollte sie?'
- 6
FĂĽhre dann eine Nachbesprechung AUS DER ROLLE durch: 'Was hast du bemerkt? Was wĂĽrdest du anders machen? Welche Erkenntnisse gewinnst du ĂĽber reale Situationen?'
- 7
Optional das Szenario erneut mit veränderten Variablen oder wechselnden Rollen durchführen.
Tipps
Die Nachbesprechung ist wichtiger als das Spiel selbst.
De-role die Teilnehmenden immer klar ('Du spielst nicht mehr X – kehre zurück zu dir selbst').
Vermeide es, Menschen in Rollen zu bringen, die zu persönlich aufgeladen sind, ohne sorgfältige Moderation.
Variationen
Führe ein 'Fishbowl-Rollenspiel' durch, bei dem die Hälfte der Gruppe spielt, während die andere beobachtet. Nutze 'Freeze and Coach' – stoppe das Spiel jederzeit für eine Coaching-Einheit durch die Facilitator:in.
Einsatzbereiche
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