Pre-Mortem
Entwickelt von Psychologe Gary Klein, fordert das Pre-Mortem Teams dazu auf, sich vorzustellen, dass ein Projekt bereits gescheitert ist — und dann rückblickend zu analysieren, was schiefgelaufen ist. Indem Teams eine zukünftige Misserfolgsmentalität annehmen, bevor sie beginnen, werden Risiken, blinde Flecken und Annahmen sichtbar, die sie sonst übersehen würden. Es ist eine der effektivsten Methoden, um einen Plan auf Herz und Nieren zu prüfen.
So geht's
- 1
Präsentiere den Plan oder das Projekt der Gruppe.
- 2
Setze die Szene: 'Stell dir vor, es ist ein Jahr vergangen. Das Projekt ist gescheitert — komplett. Was ist schiefgelaufen?'
- 3
Gib den Teilnehmenden 5 Minuten Zeit, um still so viele Ursachen für das Scheitern aufzuschreiben, wie sie können.
- 4
Jede Person teilt ihr wichtigstes Misserfolgsszenario.
- 5
Cluster ähnliche Misserfolgsursachen an der Tafel.
- 6
Diskutiere, welche Risiken am wahrscheinlichsten oder am wirkungsvollsten sind.
- 7
Identifiziere präventive Maßnahmen für die wichtigsten Risiken und weise Verantwortliche zu.
Tipps
Die Misserfolgsrahmung ist entscheidend — sie erlaubt es, pessimistisch zu sein, ohne als Blocker wahrgenommen zu werden.
Mach klar, dass es hier nicht um Schuldzuweisungen geht, sondern um kluge Planung.
Die Facilitator:in sollte aktiv die düstersten Szenarien fördern.
Variationen
FĂĽhre parallel eine 'Pre-Parade' durch: 'Stell dir vor, das Projekt war ĂĽber alle Erwartungen erfolgreich. Was hat dazu gefĂĽhrt?' Das gibt dir sowohl die Risiken als auch die Erfolgsbedingungen.
Einsatzbereiche
Plane deinen nächsten Workshop mit KI
Workshop Weaver hilft dir, Methoden wie Pre-Mortem zu einer vollständigen, zeitlich geplanten Agenda zu kombinieren – in Minuten.
Kostenlos testenMethod descriptions on Workshop Weaver are original content written by our team, based on established facilitation practices.