Ishikawa-Diagramm
Entwickelt von Kaoru Ishikawa, visualisiert dieses Diagramm die Ursachen eines Problems in einer strukturierten Fischgrätenform. Das Problem (Wirkung) befindet sich rechts, während die Hauptursachen-Kategorien wie Fischgräten abzweigen. Die häufigsten Kategorien sind die 6Ms: Mensch, Maschine, Methode, Material, Messung, Mutter Natur (Umwelt). Es ist ein systematisches Werkzeug zur Ursachenanalyse, das verhindert, dass Teams zu schnell zu Lösungen springen.
So geht's
- 1
Schreibe die Problemstellung (Wirkung) in ein Feld auf der rechten Seite des Boards.
- 2
Ziehe einen horizontalen Pfeil, der auf das Problemfeld zeigt — das ist die 'Wirbelsäule'.
- 3
Ziehe 4–6 diagonale Äste von der Wirbelsäule ab, einen für jede Hauptursachen-Kategorie (verwende die 6Ms oder passe sie an deinen Kontext an).
- 4
Brainstorme für jede Kategorie beitragende Ursachen und füge sie als Unteräste hinzu.
- 5
Frag 'Warum?' fĂĽr jede Ursache, um tiefere Ursachen zu finden (kombiniere mit den FĂĽnf Warum).
- 6
Achte auf Ursachen, die in mehreren Kategorien erscheinen — diese sind oft die bedeutendsten.
- 7
Priorisiere 1–3 Ursachen für Maßnahmen.
Tipps
Verwende die 6Ms als Ausgangskategorien, benenne sie aber fĂĽr deinen Kontext um (z.B.
fĂĽr Software: Code, Infrastruktur, Prozess, Menschen, Daten, Extern).
Lass dich von den Kategorien nicht einschränken — füge einen Ast hinzu, wenn etwas nicht passt.
Variationen
Kombiniere mit den Fünf Warum für eine tiefere Ursachenanalyse einzelner Äste. Führe es digital mit Miro oder Lucidchart für verteilte Teams durch.
Einsatzbereiche
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