Hoffnungen und Ängste
Eine einfache Eröffnungsübung, bei der Teilnehmende ihre Hoffnungen (was sie erreichen oder erleben möchten) und Ängste (was sie beunruhigt) für die bevorstehende Session oder das Projekt aufschreiben. Öffentlich angezeigt, schafft die Sammlung einen gemeinsamen Vertrag zwischen Teilnehmenden und Facilitator:in und setzt einen psychologisch sicheren Ton, indem sie Angst normalisiert.
So geht's
- 1
Richte zwei Spalten an einem Flip-Chart ein: 'Hoffnungen' und 'Ängste' (oder 'Bedenken').
- 2
Gib den Teilnehmenden zwei Farben von Haftnotizen — eine pro Spalte.
- 3
Bitte alle, still 1–3 Hoffnungen und 1–3 Ängste aufzuschreiben (3–5 Minuten).
- 4
Die Teilnehmenden platzieren ihre Notizen an dem Flip-Chart.
- 5
Lese die Themen kurz vor, ohne sie einzelnen Personen zuzuordnen.
- 6
Erkenne die Ängste ausdrücklich an: 'Wir hören diese Bedenken. So planen wir, damit umzugehen...'
- 7
Kehre am Ende der Session zu den Hoffnungen zurück, um zu überprüfen, ob sie erfüllt wurden.
Tipps
Das explizite Schließen des Kreises am Ende der Session — 'Haben wir eure Hoffnungen angesprochen? Sind eure Ängste wahr geworden?' — macht dies zu einem kraftvollen Rahmen für die gesamte Session, nicht nur zu einem Einstieg.
Gehe konkret auf Ängste ein, nicht vage.
Variationen
Führe es anonym durch, indem du die Notizen sammelst, bevor jemand den Raum betritt. Bei längeren Programmen die Hoffnungen und Ängste in jedem Modul erneut ansprechen. Ersetze 'Ängste' durch 'Bedenken' für Gruppen, die 'Angst' als zu belastend empfinden.
Einsatzbereiche
Plane deinen nächsten Workshop mit KI
Workshop Weaver hilft dir, Methoden wie Hoffnungen und Ängste zu einer vollständigen, zeitlich geplanten Agenda zu kombinieren – in Minuten.
Kostenlos testenMethod descriptions on Workshop Weaver are original content written by our team, based on established facilitation practices.