Konstellation
Eine körperliche Abstimmungs- und Perspektivwechselübung. Eine Aussage wird vorgelesen und die Teilnehmenden positionieren sich im Raum auf einem unsichtbaren Spektrum – eine Wand bedeutet 'stimme voll zu', die gegenüberliegende bedeutet 'stimme überhaupt nicht zu', die Mitte steht für neutral. Die Teilnehmenden sehen, wo andere stehen, was eine sofortige visuelle Karte der Gruppenmeinung schafft. Bewegte Körper fördern das Engagement mehr als das Heben von Händen.
So geht's
- 1
Sorge fĂĽr ausreichend Platz auf dem Boden, damit sich die Gruppe frei bewegen kann.
- 2
Bestimme zwei gegenüberliegende Wände oder Enden des Raumes als 'Stimme voll zu' und 'Stimme überhaupt nicht zu'.
- 3
Lese eine Aussage laut vor. Bitte die Teilnehmenden, sich entlang des Spektrums zu positionieren.
- 4
Sobald sie positioniert sind, lade einige Personen ein – insbesondere diejenigen an den Extremen oder in überraschenden Positionen – ihre Platzierung zu erklären.
- 5
Frage: 'Möchte jemand nach dem Hören der anderen umpositionieren?'
- 6
Lese die nächste Aussage vor und wiederhole.
Tipps
Verwende Aussagen, die wirklich mehrdeutig sind oder wahrscheinlich die Gruppe spalten – Konsens über alles führt zu keinem Lernen.
Nach dem Hören der Argumente anderer, erlaube Bewegungen; das modelliert Offenheit.
Halte die Aussagen klar und konkret.
Variationen
Führe es als 2D-Konstellation durch: zwei Achsen schaffen vier Quadranten, und die Teilnehmenden positionieren sich im 2D-Raum (ideal zum Abbilden von Werten oder Prioritäten). Verwende es für anonyme Abstimmungen: alle bewegen sich mit geschlossenen Augen.
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