Zufälliges Wort
Eine laterale Denktechnik, die von Edward de Bono entwickelt wurde. Ein zufälliges, nicht verwandtes Wort wird in eine Brainstorming-Session eingeführt, um gewohnte Denkmuster zu durchbrechen. Die Teilnehmenden werden gezwungen, unerwartete Verbindungen zwischen dem zufälligen Wort und dem Problem herzustellen, wodurch oft Ideen entstehen, die sie durch direkte Analyse nie erreicht hätten.
So geht's
- 1
Definiere das Problem oder die Herausforderung klar.
- 2
Wähle ein zufälliges Wort aus – schlage ein Wörterbuch auf einer zufälligen Seite auf, benutze einen Zufallswortgenerator oder wähle ein beliebiges nicht verwandtes Substantiv.
- 3
Schreibe das zufällige Wort deutlich an die Tafel.
- 4
Bitte die Teilnehmenden, Attribute oder Assoziationen des zufälligen Wortes aufzulisten (2–3 Minuten).
- 5
Erzwinge Verbindungen: Wie gelten diese Attribute für das Problem oder inspirieren Lösungen dafür?
- 6
Schreibe alle generierten Ideen auf, egal wie lose die Verbindung ist.
- 7
Bewerte und entwickle die vielversprechendsten Ideen weiter.
Tipps
Je seltsamer das Wort, desto besser – vermeide Wörter, die zu nah am Problembereich sind.
Wenn die Gruppe feststeckt, frage: 'Was wäre, wenn das Wort eine Lösung wäre? Wie würde das funktionieren?' Die Zufälligkeit ist der Mechanismus, kein Fehler.
Variationen
Ersetze das zufällige Wort durch ein zufälliges Bild (aus einer Zeitschrift ausgeschnitten oder von Google Bilder gezogen). Führe es als Aufwärmübung vor einer längeren Ideationssitzung durch.
Einsatzbereiche
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