Ikigai
Ein japanisches Konzept, das 'Lebenssinn' bedeutet. Das Ikigai-Rahmenwerk kartiert vier überlappende Dimensionen: Was du liebst, worin du gut bist, was die Welt braucht und wofür du bezahlt werden kannst. Die Schnittmenge aller vier ist dein Ikigai — dein Zweck und deine Quelle nachhaltiger Motivation. Wird in der persönlichen Entwicklung, im Karriere-Coaching und in Workshops zur Team-Zweckfindung verwendet.
So geht's
- 1
Zeichne oder verteile das Ikigai-Diagramm: vier ĂĽberlappende Kreise.
- 2
Beschrifte jeden Kreis: Was ich liebe / Worin ich gut bin / Was die Welt braucht / WofĂĽr ich bezahlt werden kann.
- 3
Teilnehmende füllen jeden Kreis individuell aus (10–15 Minuten).
- 4
Erkunde die Schnittmengen: Leidenschaft (Liebe + Gut sein), Mission (Liebe + Welt braucht), Beruf (Gut sein + Bezahlt werden), Berufung (Welt braucht + Bezahlt werden).
- 5
Das Zentrum — alle vier Kreise — ist das Ikigai.
- 6
Teilnehmende teilen ihre Erkenntnisse in Paaren oder kleinen Gruppen.
- 7
Nachbesprechung: Was hat dich ĂĽberrascht? Wo liegen die Spannungen? Was zeigt dir das ĂĽber deine Richtung?
Tipps
Ikigai ist ein Reflexionswerkzeug, keine Vorschrift.
Nicht jeder wird eine klare Schnittmenge finden — und das ist in Ordnung.
Die Spannungen zwischen den Kreisen sind oft ebenso aufschlussreich wie die Ăśberlappungen.
FĂĽhre es in einem psychologisch sicheren, druckfreien Kontext durch.
Variationen
Anpassen für Teams: 'Was liebt unser Team zu tun / worin ist es gut / was braucht die Organisation / wofür gibt es Mittel?' Anwenden auf Produkt-/Geschäftsmodell-Design als strategischen Filter.
Einsatzbereiche
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